© 2017 Highlandcattle Westertimke

Highlandcattle Westertimke

Fleisch vom Hochlandrind und Bunten Bentheimer

-   ÜBER UNS  -

Unser Projekt - Highlandcattle Westertimke

 

Der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Sparre wird in der elften Generation bewirtschaftet. Die Familiengeschichte lässt sich in gerader Linie bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. 2003 stellte der bis dahin konventionell bewirtschaftete Betrieb die Landwirtschaft ein, der Hof ging in die Verpachtung.
2015 wurde mit der Rücknahme von zwei Flächen aus der Pacht die Landwirtschaft im Nebenerwerb bzw. als Hobby wieder aufgenommen. Im Januar 2016 beschlossen der studierte Landwirt Markus Sparre sowie die Erzieherin Jennifer Schröter-Sparre, gemeinsam eine alternative Landwirtschaft anzufangen. Klares Ziel dabei ist ein sehr hohes Tierwohl. Mit der Ankunft der ersten drei Kälber Amanda, Yellow und Emma war das Projekt "Highlandcattle Westertimke" geboren.

Als Rasse wurden die schottischen Hochlandrinder, oder Highland Cattle, gewählt. Wegen ihrer exzellenten Fleischqualität und der Eignung zur ganzjährigen Weidehaltung sind die Hochlandrinder für die extensive Haltung bestens geeignet.

2017 wurde mit der Ankunft der ersten drei Ferkel der Betrieb um eine kleine Schweinemast erweitert. Als Rasse wurde das Bunte Bentheimer Landschwein gewählt, eine vom aussterben bedrohte als Nutztierrasse. Diese leben heute in ihrem Outdoorgehege, genießen viel Platz, können Wühlen und Faulenzen.

Neben der ganzjährigen Haltung im Freien spielen auch weitere Faktoren eine große Rolle. So kommen bei der Rinderfütterung keine Kraftfutter zum Einsatz. Im Sommer fressen die Zottelviecher den Aufwuchs auf den Weiden, im Winter ausschließlich Grassilage, Heulage oder Heu. Ein Leckeimer steht zur Mineralfutteraufnahme bereit.

Die Schweine bekommen eine hofeigene Mischung. Diese besteht aus Rapsschrot von der hiesigen Mühle, aus Weizen, Roggen, Hafer und Gerste aus unserem Kirchspiel, Gerstenstroh und Mineralfutter. Der Futtererwerb aus direkter Nähe spart zum einen Ressourcen für den geringen Transport und zum anderen wissen wir, woher unser Futter stammt. Sojaschrot aus Übersee kommt nicht zum Einsatz. Neben der eigenen Mischung bekommen die Rüsselnasen im Sommer frisches Gras, im Winter Heu, Silage, Kartoffeln  und/oder Stroh. Auch Fallobst und Eicheln bekommen die Feinschmecker in der Saison.

Bedingt durch die ausgiebige Bewegung und das Leben draußen (die Schweine haben selbstverständlich ihre Hütten) erreichen unsere Tiere die Schlachtreife erst nach ca 3-4 Jahren (Rinder) bzw. 11-14 Monaten (Schweine), dies entspricht in etwa die doppelte Dauer als in der konventionellen Tierhaltung.

Warum sollen Sie Fleisch bei uns kaufen und kein Biofleisch?

 

Ganz einfach. Gerade unser Schweinefleisch ist vom Tierwohl bedeutend höher als der Standard im ökologischen Landbau. Wo im konventionellen Landbau ein 100kg Schwein gesetzlich einen Platzbedarf von 1m² zur Verfügung haben muss, ist es im ökologischen Landbau mit ca. 2,2 m² nicht sonderlich besser. Unsere Schweine haben ca. 80-120 m² zur Verfügung, allerdings nicht im Stall, sondern in ihrem Gehege. Dort können sie Wühlen, sich Suhlen, in der Sonne Faulenzen und sich sehr viel bewegen. Außerdem Schlachten wir ausschließlich in kleinen handwerklichen Betrieben. Großschlachtereien können bei uns nicht in Frage. Bioschweine hingegen werden i.d.R. in Großschlachtereien geschlachtet, wo auch konventionelle Schweine geschlachtet werden.

Wenn Sie also wirklich hohes Tierwohl haben möchten und nicht nur etwas verbesserte Haltungsbedingungen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Bei uns finden Sie eine Tierhaltung mit wirklich hohem Tierwohl, ohne Kompromisse.

Sie möchten sich selbst ein Bild von unseren Tieren machen, haben Fragen oder wollen genau wissen, wo Ihr Fleisch herkommt? Kein Problem, wir zeigen Ihnen gerne unseren Betrieb. Vereinbaren Sie dazu gerne einen Termin.